Drei Generationen. Eine Plattform.
Wir betreiben drei Server-Generationen produktiv — abgestimmt auf unterschiedliche Workload-Profile.
Hardware kaufen wir nicht von der Stange. Jede Generation wird nach unseren Spezifikationen gebaut: Single-Thread-Performance vorn, ECC-RAM, redundante Stromversorgung und ein Storage-Backbone aus NVMe-Ceph Verteilter Storage über mehrere SSD-Knoten, dreifache Replikation. Selbstheilend ohne RAID-Rebuild — fällt eine Disk aus, wird sie automatisch über den Cluster ersetzt. , das mit der CPU mithält. Wenn du wissen willst, worauf dein Tarif läuft — hier sind die Specs.
Hardware nach Anwendung — nicht nach Preisliste.
Wir kaufen keine Server „aus dem Katalog". Jede Generation wird gezielt für die Workload-Profile gebaut, die unsere Kunden tatsächlich fahren — E-Commerce, PIM, Open-Source-Stacks und klassisches PHP. Auf welcher Generation dein Tarif konkret läuft, siehst du auf der jeweiligen Produkt-Seite — Managed Server, Managed Cluster und Managed Hosting nutzen je nach Workload unterschiedliche Generationen.
Drei Prinzipien laufen durch alle Generationen:
- Single-Thread-Performance vor Kernzahl — PHP, Indexer, Symfony skalieren nicht über 64 Kerne, aber sehr wohl über mehr GHz.
- ECC-RAM ist Standard — kein Tarif läuft auf nicht-fehlerkorrigiertem Speicher. Bit-Flips dürfen Datenbanken nicht kosten.
- Redundanz von der Stromzuführung an — separate Pfade, separate Netzteile, redundante Uplinks. Kein Single-Point-of-Failure auf Hardware-Ebene.
- Storage über NVMe-Ceph statt lokalem RAID — Daten liegen dreifach repliziert über mehrere Knoten. Disk-Defekte heilen sich automatisch, ohne Rebuild-Stunden und ohne Performance-Einbruch.
AMD EPYC 4xxx mit 5,7 GHz Boost-Takt und DDR5.
Unsere aktuelle Generation. Single-Threaded-Workloads wie PHP, Symfony oder Magento-Indexer profitieren von Taktfrequenz mehr als von Kernzahl — wir bauen entsprechend. DDR5-RAM mit ECC, Storage-Backbone auf 100 GBit, alles in Nürnberg.
High-Performance-Cloud-Infrastruktur — bevorzugt für neue Tarife und CPU-intensive Workloads.
Intel Xeon mit 5,1 GHz und DDR4-ECC.
Etablierte Generation, die seit 2024 produktiv läuft. Ähnliche Eckdaten wie v5.7, aber auf Intel-Plattform — sinnvoll wenn Workloads gezielt auf Intel-Optimierungen angewiesen sind oder spezifische Lizenzbindungen bestehen.
Workloads mit Intel-spezifischer Optimierung oder Bestandsumgebungen, die die Plattform halten.
AMD EPYC 7xxx mit 128 Kernen und 1 TB RAM.
Hohe Kernzahl, viel Speicher — die richtige Wahl für massiv parallele Workloads, große Datenbank-Replicas oder Multi-Tenant-Container-Setups, bei denen Kerne wichtiger sind als reine Single-Thread-Performance.
Multi-Tenant-Hosts, große Datenbank-Cluster, hochparallele Container-Workloads.
Direktvergleich der Generationen.
| Generation | CPU | RAM | Storage-Netz | Verfügbar seit |
|---|---|---|---|---|
| v5.7 | AMD EPYC 4xxx · 5,7 GHz | 192 GB DDR5 | 100 GBit | Q1 / 2025 |
| v5.1 | Intel Xeon · 5,1 GHz | 128 GB DDR4 | 100 GBit | 2024 |
| v4 | AMD EPYC 7xxx · 128 Cores | 1.024 GB DDR4 | 10 GBit | 2021 |
// Welche Generation für deinen Tarif zum Einsatz kommt, hängt von Workload-Profil und Region ab. Im Zweifel — frag uns.
Hardware bleibt — solange sie liefert.
Wir betreiben Hardware bewusst lange. v4 läuft seit 2021 produktiv und bleibt auch 2026 für die richtigen Workloads im Bestand. v5.1 kam 2024 dazu, v5.7 ist seit Q1/2025 in Betrieb — keine Generation wird stillgelegt, weil eine neue verfügbar ist.
Das hat Gründe: ECC-RAM und Server-Grade-NVMe altern nicht so schnell wie Consumer-Hardware. Eine v4-Maschine mit 128 Cores ist 2026 nach wie vor schneller als die meiste Bare-Metal- Hardware aus dem Hyperscaler-Katalog. Wer Single-Thread- Performance braucht, geht auf v5.7. Wer Kerne und RAM-Volumen braucht, ist auf v4 oft besser bedient als auf neuer Hardware.
- Refresh-Zyklus 5–7 Jahre — nicht 2–3 wie bei Hyperscaler-Hardware.
- Komponenten werden umgebaut, nicht entsorgt — Boards, Disks und RAM aus alten Generationen wandern in Test- oder Backup-Umgebungen.
- Hardware-Defekte werden ersetzt, nicht gehortet — Lager-Spares an beiden Standorten, Disk-Tausch innerhalb von Stunden.
Eigene Spezifikation, transparente Lieferkette.
Wir wissen, welche Komponenten in welchem Server stecken — bis runter auf Charge und Lieferdatum. Das ist kein Marketing-Punkt, sondern Voraussetzung für Garantie-Abwicklung, Firmware-Pflege und CVE-Response.
Markenkomponenten
AMD EPYC und Intel Xeon direkt vom Hersteller, NVMe-Drives von Samsung und Kioxia, Mainboards von Supermicro. Keine White-Label- Restposten, keine grauen Importe.
Aufbau in Deutschland
Hardware-Konfiguration, Burn-in-Tests und Rack-Einbau finden in Deutschland statt. Kein Versand fertig konfigurierter Server aus Drittländern, keine Lieferkette über unklare Zwischenhändler.
Direkter Hersteller-Support
Garantie-Abwicklung läuft direkt mit AMD, Intel, Samsung und Supermicro — nicht über Reseller-Ketten. Bei Defekt: Ersatz aus Lager, RMA parallel.



